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Kosmetik nach Hauttyp: Pflege, die sich auf deiner Haut richtig anfühlt

Der Hauttyp beschreibt, wie viel Talg und Feuchtigkeit deine Haut von sich aus mitbringt – und damit, welche Texturen sie gern annimmt. Hier findest du unsere koreanische und japanische Pflege geordnet nach trockener Haut, fettiger Haut, Mischhaut, normaler Haut und empfindlicher Haut. Für Haut, die mit den Jahren andere Ansprüche stellt, gibt es zusätzlich Reife Haut.

So erkennst du deinen Hauttyp

Ein einfacher Test zu Hause: Gesicht abends mild reinigen, nichts auftragen und nach etwa einer Stunde in den Spiegel schauen. Spannt die Haut und wirkt matt, ist sie eher trocken. Glänzt das ganze Gesicht, ist sie eher fettig; glänzt nur die T-Zone aus Stirn, Nase und Kinn, spricht das für Mischhaut. Fühlt sich alles ausgeglichen an, ist die Haut normal. Empfindlichkeit ist dabei eher eine Eigenschaft als ein eigener Typ: Haut, die schnell rot wird, brennt oder spannt, kann zugleich trocken oder fettig sein. Wie du deinen Hauttyp genau bestimmst, erklärt der Artikel Wie du deinen genauen Hauttyp bestimmst.

Der Hauttyp entscheidet über die Textur

Trockene Haut fühlt sich mit reichhaltigen Cremes, Emulsionen und Reinigungsölen wohl, die Lipide ergänzen. Fettige Haut mag leichte Gele, wässrige Lotionen und Sonnenschutz, der matt einzieht. Bei Mischhaut lohnt es sich, die Zonen unterschiedlich zu pflegen: leichter auf der Stirn, reichhaltiger auf den Wangen. Eine japanische Lotion passt dabei fast überall: eine wässrige Feuchtigkeitsschicht, die sich je nach Bedarf in einer oder zwei Lagen auftragen lässt.

Hauttyp und Hautbedürfnis gehören zusammen

Der Hauttyp sagt, welche Textur passt, das Hautbedürfnis, welcher Wirkstoff gebraucht wird. Auch fettige Haut kann Feuchtigkeit brauchen, auch trockene Haut kann Pigmentflecken haben. Deshalb lohnt sich der Blick in beide Richtungen: hier nach Hauttyp, unter Hautbedürfnisse nach Anliegen wie Pigmentflecken, Rötungen oder Falten & Linien. Welche Routine zu Hauttyp und Hautbedürfnis passt, zeigt der Routine-Finder.

Hauttyp ab 40

Mit den Jahren verliert die Haut an Feuchtigkeit und Spannkraft, und viele merken, dass sie trockener ist als früher. Der Hauttyp ist deshalb keine feste Größe: Wer mit 30 Mischhaut hatte, braucht mit 45 oft eine reichhaltigere Creme, während die T-Zone weiterhin leichtere Pflege mag. Was sich mit den Jahren verändert und wie die Routine mitgehen kann, liest du im Guide Haut ab 40.

Fachlich geprüft von Hristina Petrova-Altunyan, lizenzierte Kosmetikdozentin mit über 20 Jahren Praxiserfahrung · Stand: Oktober 2026

Häufige Fragen zum Hauttyp

Wie finde ich heraus, welchen Hauttyp ich habe?

Deinen Hauttyp findest du am einfachsten mit einem Test: Gesicht abends mild reinigen, nichts auftragen und nach etwa einer Stunde nachsehen. Spannt die Haut, ist sie eher trocken; glänzt das ganze Gesicht, eher fettig; glänzt nur die T-Zone, spricht das für Mischhaut. Fühlt sie sich ausgeglichen an, ist sie normal.

Warum verändert sich mein Hauttyp ab 40?

Der Hauttyp verändert sich ab 40 bei vielen Frauen in Richtung trockener, weil die Haut mit den Jahren weniger Talg und Feuchtigkeit hält. Wer früher Mischhaut oder fettige Haut hatte, merkt oft, dass die Wangen spannen und Cremes schneller einziehen. Auch Jahreszeit, Heizungsluft und Klima verschieben das Gleichgewicht, deshalb lohnt es sich, die Routine ab und zu neu anzupassen.

Was ist der Unterschied zwischen trockener und feuchtigkeitsarmer Haut?

Trockene Haut ist ein Hauttyp: Ihr fehlen Lipide, sie spannt und wirkt oft rau. Feuchtigkeitsarme Haut ist ein Zustand, bei dem der Haut Wasser fehlt – das kann auch fettige Haut betreffen, die glänzt und trotzdem spannt. Trockene Haut braucht deshalb vor allem Lipide, feuchtigkeitsarme Haut Feuchtigkeitsbinder; mehr dazu unter Feuchtigkeitsmangel.

Ist empfindliche Haut ein eigener Hauttyp?

Empfindliche Haut ist eher eine Eigenschaft als ein eigener Hauttyp, denn sie kann zugleich trocken, fettig oder Mischhaut sein. Typisch ist, dass sie schnell mit Rötungen, Brennen oder Spannen reagiert, etwa auf neue Produkte oder Temperaturwechsel. Bei uns findest du sie trotzdem als eigenen Filter, damit du milde Formeln mit wenigen Reizstoffen schneller findest.

Darf ich Produkte verwenden, die für einen anderen Hauttyp gedacht sind?

Produkte für einen anderen Hauttyp darfst du verwenden, solange sich die Textur auf deiner Haut gut anfühlt. Die Angabe zum Hauttyp beschreibt vor allem, wie reichhaltig ein Produkt ist, nicht ein Verbot. Bei Mischhaut ist es sogar üblich, die reichhaltigere Creme nur auf die Wangen zu geben und die T-Zone leichter zu pflegen.

Meine Stirn glänzt mittags, aber die Wangen spannen nach dem Waschen – welches Produkt passt zu dieser Mischung?

Für glänzende Stirn und spannende Wangen passt die Hada Labo Gokujyun Hyaluronic Lotion: eine wässrige japanische Lotion ohne Öl mit vier Formen von Hyaluronsäure. Sie gibt Feuchtigkeit, ohne die T-Zone zu beschweren, und lässt sich auf den Wangen in einer zweiten dünnen Schicht auftragen. Danach folgt auf den Wangen eine Creme, auf der Stirn reicht eine leichte Pflege, morgens zum Schluss Sonnenschutz SPF 50+.

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