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Eine Lotion bezeichnet in der koreanischen und japanischen Hautpflege ein leichtes, feuchtigkeitsspendendes Produkt, das zwischen Toner und Creme angesiedelt ist. In Japan wird der Begriff „Lotion“ häufig für ein Produkt verwendet, das eher einem Toner oder einer leichten Essenz entspricht, während er in westlichen Märkten meist eine dünnflüssige Feuchtigkeitscreme beschreibt. Dieser Bedeutungsunterschied sorgt gelegentlich für Verwirrung beim internationalen Produktvergleich. Wer eine japanische Lotion kauft, sollte daher eher die Textur und Inhaltsstoffliste als die reine Produktbezeichnung als Orientierung nutzen.
Eine Lotion kann helfen, der Haut nach der Reinigung erste Feuchtigkeit zuzuführen und sie auf die weiteren Pflegeschritte vorzubereiten. In der japanischen Routine übernimmt sie häufig eine ähnliche Funktion wie ein Toner in der koreanischen Pflege. Ihre leichte Textur macht sie zu einem unkomplizierten, schnell einziehenden Pflegeschritt für den Alltag, der sich auch für Anwender eignet, die neu in die mehrstufige asiatische Hautpflege einsteigen.
Eine Lotion wird direkt nach der Reinigung aufgetragen, meist mit einem Wattepad oder direkt mit den Händen. Im Anschluss folgen üblicherweise weitere Pflegeschritte wie Emulsion oder Creme. In manchen japanischen Routinen wird die Lotion auch in mehreren Schichten aufgetragen, um die Feuchtigkeitsversorgung zu intensivieren.
Eine Lotion eignet sich grundsätzlich für die meisten Hauttypen, wobei sich die Formulierung unterscheiden sollte. Trockene Haut profitiert von einer reichhaltigeren Lotion mit Hyaluronsäure oder Glycerin, während fettige Haut eher zu einer leichteren, nicht komedogenen Variante greift. Empfindliche Haut sollte auf parfümfreie, beruhigende Formulierungen achten.
Hyaluronsäure und Glycerin gehören zu den häufigsten feuchtigkeitsspendenden Bestandteilen in Lotionen. Grüner Tee und Reisextrakt werden in vielen japanischen Lotionen ergänzt, um zusätzlich antioxidative Eigenschaften einzubringen. Panthenol wird häufig bei empfindlicher oder gereizter Haut verwendet.
Klassische japanische Lotionen haben eine dünnflüssige, wasserähnliche Konsistenz, die der eines Toners ähnelt. Reichhaltigere Lotionen besitzen eine etwas dickere, milchige Textur und spenden mehr Feuchtigkeit. Manche Lotionen werden zusätzlich mit leicht kühlenden Eigenschaften beworben, die das Auftragen als angenehm frisch empfinden lassen.
Wer eine reduzierte, unkomplizierte Routine bevorzugt, kann mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion als erstem Pflegeschritt nach der Reinigung beginnen. Bei trockener Haut eignet sich eine reichhaltigere Variante, während fettige Haut von einer leichteren Formulierung profitiert. Wer unsicher ist, ob eine Lotion oder ein Toner besser passt, kann sich an der gewünschten Textur orientieren, da sich beide Produktkategorien in der Funktion stark ähneln. Grundsätzlich gilt: Beide Produkte lassen sich problemlos in eine bestehende Routine integrieren, ohne dass zwingend beide gleichzeitig verwendet werden müssen.
Eine Lotion wird häufig mit Toner und Creme verglichen, da alle drei Begriffe je nach Marke und Herkunftsland leicht unterschiedlich verwendet werden. Suchanfragen wie „japanische Lotion oder koreanischer Toner“ oder „Unterschied Lotion und Creme“ zeigen, dass gerade der Begriff „Lotion“ international häufig zu Verwirrung führt. Während ein Toner meist die erste, dünnflüssige Pflegeschicht nach der Reinigung bildet, liegt die Lotion in Japan oft in einer ähnlichen Funktion, und die Creme übernimmt am Ende der Routine die abschließende, reichhaltigere Versiegelung. Bekannte Beispiele sind die Hada Labo Gokujyun Lotion als japanisches Referenzprodukt sowie ein klassischer koreanischer Toner wie der Round Lab 1025 Dokdo Toner. Wer eine japanisch inspirierte Routine aufbauen möchte, kann die Lotion anstelle eines klassischen Toners verwenden, ohne dass dadurch ein Pflegeschritt fehlt.
Funktionell sehr ähnlich, der Begriff „Lotion“ wird in Japan häufig für ein Produkt verwendet, das einem koreanischen Toner entspricht.
Bei sehr leichtem Feuchtigkeitsbedarf möglich, bei trockener Haut wird zusätzlich meist eine reichhaltigere Creme empfohlen.
Meist mit einem Wattepad oder den Händen direkt nach der Reinigung, ähnlich wie ein klassischer Toner.
Ja, insbesondere leichte, nicht komedogene Formulierungen werden von fettiger Haut häufig gut vertragen.
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