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合 > Produkte > Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist ein natürlich im Körper vorkommendes Polysaccharid, das unter anderem in der Haut zur Wasserbindung beiträgt. Ein einzelnes Molekül kann ein Vielfaches seines eigenen Gewichts an Wasser binden, was Hyaluronsäure zu einem der am häufigsten eingesetzten Feuchthaltemittel in der Kosmetik macht. In der Kosmetik wird sie überwiegend biotechnologisch durch mikrobielle Fermentation hergestellt. In der INCI-Liste erscheint sie als „Sodium Hyaluronate“ oder „Hyaluronic Acid“, je nach verwendeter Molekülform. Sodium Hyaluronate ist die wasserlöslichere Salzform und wird in kosmetischen Formulierungen häufiger eingesetzt als reine Hyaluronsäure.
Hyaluronsäure zählt zu den am besten untersuchten Feuchthaltemitteln und wird von nahezu allen Hauttypen gut vertragen. Die körpereigene Hyaluronsäureproduktion nimmt mit zunehmendem Alter ab, was die äußerliche Zufuhr über Pflegeprodukte für viele Menschen attraktiv macht. Unterschiedliche Molekülgrößen verhalten sich auf der Haut unterschiedlich: große bilden einen Film an der Oberfläche, kleine verteilen sich feiner in der Hornschicht. Manche Hersteller kombinieren deshalb drei oder mehr Molekülgrößen in einem einzigen Serum.
Hyaluronsäure wird bei nahezu jedem Hautbedürfnis eingesetzt, das mit Feuchtigkeitsmangel in Verbindung steht, von trockener Haut über Dehydrierung bis zu ersten feinen Linien. Auch bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut wird sie geschätzt, da sie Feuchtigkeit spendet, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen. Bei empfindlicher Haut gilt Hyaluronsäure allgemein als gut verträglich, da sie im Gegensatz zu vielen aktiven Wirkstoffen keine exfolierende oder reizende Wirkung besitzt.
Hyaluronsäure gilt als nahezu universell kombinierbar und wird häufig zusammen mit Niacinamid, Vitamin C, Retinol oder Peptiden eingesetzt. Sie kann zudem helfen, ein durch aktive Wirkstoffe verursachtes Trockenheitsgefühl auszugleichen. Eine bekannte Unverträglichkeit gegenüber Hyaluronsäure selbst ist selten, individuelle Reaktionen auf die jeweilige Gesamtformulierung können dennoch auftreten. Als zweites Feuchthaltemittel steht in vielen koreanischen Seren Beta-Glucan neben Hyaluronsäure.
Hyaluronsäure wird meist auf leicht feuchter Haut aufgetragen, da sie Wasser aus der Umgebung binden kann und bei sehr trockener Umgebungsluft sonst der Haut selbst Feuchtigkeit entziehen könnte. Ein anschließendes Versiegeln mit einer Creme oder einem Öl unterstützt, die gebundene Feuchtigkeit in der Haut zu halten. Produkte mit unterschiedlichen Molekülgrößen können in Kombination eine umfassendere Feuchtigkeitsversorgung bieten.
In der koreanischen Hautpflege ist Hyaluronsäure ein fester Bestandteil zahlreicher Toner, Essenzen und Ampullen, oft in mehreren Molekülgrößen kombiniert. Japanische Formulierungen setzen Hyaluronsäure häufig in Kombination mit fermentierten Inhaltsstoffen ein, um die Feuchtigkeitsversorgung zusätzlich zu unterstützen. Beide Traditionen betrachten Hyaluronsäure als Basiswirkstoff, der sich mit nahezu jedem weiteren Inhaltsstoff kombinieren lässt und häufig als erster feuchtigkeitsspendender Schritt einer mehrstufigen Routine dient.
Die häufigste Suche in diesem Bereich lautet „niedermolekulare Hyaluronsäure Serum" – gemeint ist eine Formel, die mehrere Molekülgrößen kombiniert. Das koreanische Beispiel dafür ist das Torriden DIVE-IN Low Molecular Hyaluronic Acid Serum, die japanische Antwort die Hada Labo Gokujyun Hyaloron Lotion, die seit Jahren als Einstieg in die J-Beauty-Feuchtigkeitspflege gilt. Wer Hyaluronsäure mit einem zweiten Wirkstoff verbinden möchte, findet im Anua PDRN Hyaluronic Acid Capsule 100 Serum eine Kombination mit PDRN.
Hyaluronsäure wird häufig zusammen mit Glycerin und Squalan gesucht, da alle drei Inhaltsstoffe zu den grundlegenden Feuchtigkeitsspendern in der Hautpflege zählen. Suchanfragen wie „Hyaluronsäure oder Glycerin Unterschied“ oder „Squalan gegen trockene Haut“ zeigen, dass Nutzer häufig nach der jeweiligen Funktion der einzelnen Inhaltsstoffe suchen. Hyaluronsäure und Glycerin zählen beide zu den Feuchthaltemitteln, die Wasser binden, während Squalan als leichtes Öl eher eine abschließende, versiegelnde Funktion übernimmt und den Feuchtigkeitsverlust verlangsamt. Bekannte Beispiele sind niedermolekulare Hyaluronsäure-Seren von Torriden sowie reine Squalan-Öle, die häufig als letzter Schritt der Abendroutine ergänzt werden. Eine typische Kombination besteht aus einem feuchtigkeitsspendenden Hyaluronsäure- oder Glycerin-Produkt, gefolgt von einer dünnen Schicht Squalan, um die aufgenommene Feuchtigkeit in der Haut zu versiegeln – ein Prinzip, das in der koreanischen Hautpflege häufig als „Feuchtigkeit einschließen“ bezeichnet wird.
Dass Hyaluronsäure Feuchtigkeit bindet, ist so gut belegt wie kaum eine andere Eigenschaft eines Kosmetikwirkstoffs – der Effekt tritt sofort ein und lässt sich messen. Die meistzitierte Studie zum Auftragen stammt von Pavicic und Kollegen (2011, Journal of Drugs in Dermatology): 76 Frauen verwendeten zwei Monate lang Cremes mit 0,1 Prozent Hyaluronsäure in fünf verschiedenen Molekülgrößen an der Augenpartie, die andere Seite bekam die Creme ohne Wirkstoff. Alle Varianten verbesserten Feuchtigkeit und Elastizität; bei den beiden kleinsten Molekülgrößen wurden zusätzlich die Linien flacher. Es ist die Studie, auf die sich fast jede Werbung mit „niedermolekular“ beruft.
Was daraus nicht folgt: dass ein Serum mit „fünf Molekülgrößen“ mehr leistet als eines mit zweien. Die Studie prüfte jede Größe einzeln, nicht die Kombination, und mit 0,1 Prozent – welche Größen in welcher Menge in einem Handelsprodukt stecken, steht selten auf der Verpackung. Auch die Frage, ob sehr kleine Moleküle die Hornschicht tatsächlich durchdringen oder nur besser in ihr verteilt sind, ist nicht abschließend geklärt. Was bleibt: ein sofort spürbarer Feuchtigkeitseffekt an der Oberfläche, der so lange anhält, wie das Produkt aufgetragen wird – und der bei trockener Luft eine abschließende Creme braucht, damit er nicht ins Gegenteil kippt.
Da Hyaluronsäure Wasser aus der Umgebung bindet, kann sie bei sehr trockener Luft sonst der Haut selbst Feuchtigkeit entziehen. Feuchte Haut und eine abschließende Creme beugen dem vor.
Ja, Hyaluronsäure spendet Feuchtigkeit, ohne einen fettigen Film zu hinterlassen, und wird daher auch von fettiger Haut meist gut vertragen.
Größere Moleküle bilden einen Film auf der Hautoberfläche, kleinere verteilen sich feiner in der Hornschicht. Manche Formulierungen kombinieren mehrere Größen für eine gleichmäßigere Feuchtigkeitsversorgung.
Ja, die Kombination gilt als unproblematisch und kann helfen, ein durch Retinol verursachtes Trockenheitsgefühl auszugleichen.
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