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Creme: Koreanische und japanische Hautpflege richtig auswählen

Eine Creme ist ein Pflegeprodukt mit meist dichterer, reichhaltigerer Textur, das als letzter Schritt der Hautpflege aufgetragen wird und auf der Haut verbleibt. Sie unterscheidet sich von leichteren Produkten wie Lotion oder Essenz durch einen höheren Anteil an Lipiden und Ölen. In der koreanischen und japanischen Hautpflege bildet die Creme meist den abschließenden Schritt, der zuvor aufgetragene Wirkstoffe versiegelt. Manche Cremes werden zusätzlich speziell für den Einsatz am Tag oder in der Nacht formuliert, etwa mit zusätzlichem Sonnenschutz am Morgen oder regenerierenden Inhaltsstoffen am Abend.

Welche Funktion hat eine Creme in der Pflegeroutine?

Eine Creme kann helfen, Feuchtigkeit in der Haut zu halten und sie vor äußeren Einflüssen zu schützen. Sie versiegelt die zuvor aufgetragenen, meist wasserbasierten Pflegeschritte und kann so deren Wirkung unterstützen. In vielen Routinen ist sie der letzte Schritt vor dem Sonnenschutz am Morgen oder der letzte Schritt der Abendroutine. Manche Nachtcremes enthalten zusätzlich höher konzentrierte, aktive Wirkstoffe, da die Haut nachts empfänglicher für Regeneration gilt als tagsüber.

Anwendung und Reihenfolge

Eine Creme wird nach Toner, Essenz und Serum aufgetragen, bevor morgens noch Sonnenschutz folgt. Sie wird meist in einer dünnen bis mittleren Schicht sanft einmassiert, bis sie eingezogen ist. Bei sehr trockener Haut kann eine zweite, dünnere Schicht ergänzt werden, ohne die Haut zu überladen. Ein einfacher Test für die richtige Menge: Bleibt nach einigen Minuten ein fühlbarer Film zurück, wurde meist zu viel Creme aufgetragen.

Für welche Hauttypen eignet sich eine Creme?

Für jeden Hauttyp gibt es passende Cremetexturen. Trockene Haut profitiert von reichhaltigeren Cremes mit einem höheren Öl- und Lipidanteil, während fettige und Mischhaut eher zu leichteren Gel-Cremes greift. Empfindliche Haut sollte auf parfümfreie Formulierungen mit beruhigenden Inhaltsstoffen wie Ceramiden oder Centella asiatica achten. Auch reife Haut profitiert häufig von reichhaltigeren Cremes, da der natürliche Lipidgehalt der Haut mit der Zeit tendenziell abnimmt.

Häufig verwendete Inhaltsstoffe

Ceramide und Fettsäuren gehören zu den häufigsten barriereunterstützenden Bestandteilen in Cremes. Hyaluronsäure und Glycerin binden zusätzlich Feuchtigkeit, während pflanzliche Öle und Sheabutter für ein geschmeidiges Hautgefühl sorgen. Niacinamid wird häufig ergänzt, um zusätzlich ein ausgeglicheneres Hautbild zu unterstützen. Antioxidantien wie Vitamin E werden zudem häufig zugesetzt, um die Formulierung selbst vor Oxidation zu schützen und gleichzeitig die Haut zu unterstützen.

Texturen und Formulierungen im Vergleich

Gel-Cremes haben eine leichte, schnell einziehende Textur und eignen sich gut für fettige oder Mischhaut. Klassische Cremes bieten eine mittlere Konsistenz für die meisten Hauttypen. Balm-Cremes und reichhaltige Nachtcremes besitzen einen höheren Ölanteil und eignen sich besonders für sehr trockene Haut oder die kältere Jahreszeit.

Tipps zur Auswahl einer Creme

Wer trockene Haut hat, profitiert von einer reichhaltigeren Creme mit Ceramiden und pflanzlichen Ölen. Bei fettiger oder Mischhaut eignet sich eine leichtere Gel-Creme, die Feuchtigkeit spendet, ohne zu beschweren. Die Jahreszeit spielt bei der Wahl der Textur ebenfalls eine Rolle – im Sommer wird häufig eine leichtere Variante bevorzugt, im Winter eine reichhaltigere. Wer unterschiedliche Cremes für Sommer und Winter besitzt, kann die Routine so das ganze Jahr über an die tatsächlichen Bedürfnisse der Haut anpassen.

Creme im Vergleich zu Lotion und Serum

Eine Creme wird häufig mit Lotion und Serum verglichen, da alle drei Produkttypen unterschiedliche Konsistenzen und Funktionen innerhalb derselben Pflegeroutine abdecken. Suchanfragen wie „Unterschied Creme und Lotion Hautpflege“ oder „koreanisches Serum vor oder nach der Creme“ zeigen, dass viele Nutzer nach der richtigen Reihenfolge und Auswahl suchen. Während das Serum gezielte, hochkonzentrierte Wirkstoffe liefert, spendet die Lotion eine leichtere Zwischenschicht Feuchtigkeit, und die Creme versiegelt am Ende die gesamte Routine. Bekannte Beispiele sind die Laneige Water Bank Blue Hyaluronic Cream für normale bis trockene Haut sowie ein leichtes Serum mit Niacinamid als vorbereitender Schritt. Wer eine minimalistische Routine bevorzugt, kann auf eine separate Lotion verzichten und direkt von einem Toner zu Serum und Creme übergehen, ohne dass dadurch ein wesentlicher Pflegeschritt fehlt.

Häufige Fragen zu Creme

Brauche ich morgens und abends unterschiedliche Cremes?

Nicht zwingend, viele verwenden dieselbe Feuchtigkeitscreme zu beiden Tageszeiten, morgens ergänzt um Sonnenschutz.

Wie viel Creme sollte ich auftragen?

Eine erbsengroße bis kirschgroße Menge reicht meist für das gesamte Gesicht, abhängig von der jeweiligen Textur.

Warum spannt meine Haut trotz Cremeanwendung?

Das kann auf eine zu leichte Textur, eine geschwächte Hautbarriere oder unzureichende Feuchtigkeitsschichten davor hindeuten.

Kann eine Creme Feuchtigkeitscreme und Sonnenschutz gleichzeitig ersetzen?

Manche Cremes enthalten zusätzlich einen Lichtschutzfaktor, generell sollte aber separater Sonnenschutz für einen zuverlässigen Schutz bevorzugt werden.

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